Anton Pelinka, Noémi Kiss, Boris Kálnoky, György Dalos

Orbáns Puszta-Populismus - Ungarn auf dem Weg in die Autokratie?

Podiumsdiskussion

Freitag, 12. November
20.00 Uhr
TAG - Theater an der Gumpendorfer Straße
1060, Gumpendorfer Straße 67
Eintritt frei
88 freie Plätze

Ungarn im Jahr 2021: Das ist aus der Sicht kritischer Analystinnen und Beobachter ein halbautoritärer und von Korruption durchsetzter Staat, in dem Gewaltenteilung, Pressefreiheit und der menschenrechtlich abgesicherte Schutz von Minderheiten immer mehr unter die Räder kommen. Ob Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei antisemitische Kampagnen gegen den Mäzen George Soros vom Zaun brechen oder sexuelle Minderheiten drangsalieren, ob sie kritische Künstlerinnen und Künstler aus kulturpolitischen Positionen entfernen oder Schulbücher von allzu “kosmopolitischen” Inhalten säubern – die Regierenden in Budapest setzen auf einen nationalkonservativen Populismus, der viele an die autoritären Tendenzen der Horthy-Zeit erinnert. Wohin steuert Ungarn? Führt Viktor Orbán sein Land in die Autokratie? Macht er endgültig Schluss mit Rechtsstaat und Gewaltenteilung? Spielt der Puszta-Populist weiterhin Katz und Maus mit der EU? Und können Kunstschaffende in Ungarn noch frei atmen?

Moderation: Günter Kaindlstorfer

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem TAG – Theater in der Gumpendorfer Straße.

Anmeldung erforderlich: buchwien.at.

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