Andrea Wulf, Daniel Kehlmann

Als das Ich erfunden und die Natur vermessen wurde. Jena, Humboldt und die Geburt der deutschen Romantik

Gespräch

Freitag, 25. November
19.30 Uhr
Weltmuseum Wien
1010, Heldenplatz

Anlässlich der Neuerscheinung des Buches „Fabelhafte Rebellen: Die frühen Romantiker und die Erfindung des Ich“, das innerhalb kürzester Zeit unter die Top 3 der Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat, lädt das Institut für die Wissenschaften vom Menschen zu einem außergewöhnlichen literarischen Gesprächsabend mit der Autorin und Historikerin Andrea Wulf und dem Romancier und Dramatiker Daniel Kehlmann.

Beide Ausnahmeautor:innen traten in der Vergangenheit mit Arbeiten zum Naturforscher Alexander von Humboldt in Erscheinung. Im Jahr 2016 wurde die von Wulf verfasste, in 25 Sprachen übersetzte und mehrfach preisgekrönte Biografie „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ auf Deutsch publiziert. Darin zeigt die Autorin die Relevanz von Humboldts Denken für heute auf, insbesondere die von ihm betonte Wichtigkeit der Erschließung von Wissen über die Verwundbarkeit unseres Planeten. Auch Daniel Kehlmann setzte sich in seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ mit dem Naturwissenschaftler auseinander und verfasste damit eine vielgerühmte fiktionale Doppelbiografie Alexander von Humboldts und des Mathematikers Carl Friedrich Gauß.

Moderation: Philipp Blom

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