Hotschnig, Alois
Alois Hotschnig, geboren 1959 in Kärnten, lebt als freier Autor in Innsbruck. 1992 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt mit dem Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet, im selben Jahr erschien sein Roman „Leonardos Hände”. 2000 erschien sein zweiter Roman „Ludwigs Zimmer”. 2002 wurde ihm der Italo-Svevo-Preis verliehen. Neben seinen Romanen verfasste er mehrere Erzählbände, zuletzt „Im Sitzen läuft es sich besser davon”. Für „Die Kinder beruhigte das nicht” wurde er mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet, für sein erzählerisches Werk u.a. mit dem Gert-Jonke-Preis. Zuletzt erschien 2021 der Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter”. Die Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Darüber hinaus verfasste Hotschnig auch Theaterstücke und Hörspiele. Sein Dokumentarfilm „Nach den Kriegen – Eine Spurensuche am Rhein” wurde 2024 vom ZDF/3sat ausgestrahlt.