Christine Nöstlinger

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© Lukas Beck
Autor/in
Österreich

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in Wien und im Waldviertel. Sie schreibt für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Sie ist die erste Trägerin des Astrid-Lindgren-Preises.

Christine Nöstlinger wurde 1936 in Wien geboren.
Sie stammt aus einer Arbeiterfamilie, und wollte ursprünglich Malerin werden, studierte dann aber Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst und arbeitete an einem Gymnasium.
Heute lebt sie als freie Schriftstellerin abwechselnd in Wien und im Waldviertel.
Sie schreibt für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Viele ihrer Kinderbücher wurden verfilmt.

Ihr literarisches Schaffen begann mit dem 1970 veröffentlichten Kinderbuch "Die feuerrote Friederike", das von ihrer ältesten Tochter Barbara Waldschütz illustriert wurde. Auch ihre zweite Tochter, Christiane Nöstlinger, geb. 1961, illustriert nebenberuflich Kinderbücher.
Neben den zahlreichen Geschichten für Kinder und Jugendliche folgten auch einige Geschichten-Serien: die "Geschichten vom Franz", die "Mini-Bücher" und zuletzt "Dani Dachs". Insgesamt hat sie weit über einhundert Bücher veröffentlicht.
Für ihr Schaffen in der Kinder- und Jugendliteratur erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Astrid-Lindgren-Preis, die Hans-Christian-Andersen-Medaille. Den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur und mehrmals den Kinderbuchpreis der Stadt Wien.
In Ihren Büchern für Erwachsene beschreibt sie in ihrer unnachahmlichen Manier Alltagssituationen, in der sich jeder selbst erkennen kann. Der "ganz normale Wahnsinn" familiären Lebens, den eben nur eine Frau sorgsam in Grenzen zu halten vermag.

Bücher

Die Sache mit dem Gruselwusel

Cover ISBN: 978-3-7017-2060-6
Preis: 14,90 €

Residenz Verlag

3100 St. Pölten
Gutenbergstraße 12
http://www.residenzverlag.at
Österreich

Joschis Schwester Mizzi ist so mutig, wie Joschi gerne wäre. Und obwohl er seine Schwester bewundert, beschließt er doch, sie mit einem selbst gebastelten Gespenst zu erschrecken. Der Plan geht aufgrund eines missglückten Zaubers gründlich schief: Am Ende steht Joschi mit einem „lebendigen“ Baby-Gespenst da, das er vor der Welt verstecken, unterhalten, füttern und beschützen muss! Zum Glück hat die schlaue Mizzi eine Idee – ein Mutter-Gruselwusel muss her. Dass sie auf diese Weise endlich das Fürchten lernt, kann sie ja nicht ahnen!

Pudding-Pauli rührt um

Cover ISBN: 978-3-8000-5471-8
Preis: 9,95 €

Verlag Carl Ueberreuter

1090 Wien
Alser Straße 24
http://www.ueberreuter.at
Österreich

Mit Kochlöffel und Spürsinn Pudding-Pauli hat zwei hervorstechende Eigenschaften: Er kann für einen Elfjährigen ganz beachtlich kochen – und er besitzt die Kombinationsgabe eines echten Detektivs! Als Klassenkollegin Lea ein goldenes Herz gestohlen wird, setzen Pauli und seine beste Freundin Rosi alles daran, den kniffligen Fall zu lösen. Und für das tägliche Mittagessen muss auch gesorgt werden, denn mit leerem Magen können die beiden keine Diebe verfolgen … Mit allen Rezepten zum Nachkochen!

Iba de gaunz oamen Leit

Cover ISBN: 978-3-7017-1516-9
Preis: 18,50 €

Residenz Verlag

3100 St. Pölten
Gutenbergstraße 12
http://www.residenzverlag.at
Österreich

In den 1970-er Jahren veröffentlichte Christine Nöstlinger drei bemerkenswerte Gedichtbände, die die sozialen Zustände von Menschen der damals so genannten "Unter-" oder "Arbeiterschicht" widerspiegeln. Diese Trilogie ist inzwischen ein Klassiker und viele Figuren sind berühmt geworden. Der "Geiga-Gotti" zum Beispiel, der den Sprung vom "gaunz oamen Kind" zum "gaunz oamen Mann" bruchlos geschafft hat. Seinen Lebensweg säumen "gaunz oamen Frauen" und viele andere. Christine Nöstlinger erzählt jenseits von Wiener Gemütlichkeit und lustvoll-humoriger Sozialpornografie von Schicksalen, die nachdenklich stimmen.
Ihr Blick auf die Menschen und deren Schicksale ist dabei niemals anklagend. Sie betrachtet ihr Umfeld liebevoll, mit kritischer Distanz und Respekt.
Diese Gedichte sind eine Würdigung an die Menschen, denen es "hint und vuan ned zsamgeht", die aber trotzdem fast jeden Morgen wieder aufstehen. Ein Muss für alle Freunde der Wiener Dialektdichtung!

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