Aus eigenen Texten vorzulesen, ist
eine hohe Kunst. Das bestätigte Burkhard Spinnen, der am 18. November im
Literaturcafé auf der Messe Wien mit Standard-Chefredakteurin Alexandra
Föderl-Schmid über seinen neuen Titel Auswärtslesen (Residenz)
diskutierte. Dabei berichtete er nicht nur von seinen Lesungserfahrungen an
Schulen, sondern plädierte auch einmal mehr für das Vorlesen: „Vorlesen ist ein
sozialer Akt. Wenn vorgelesen wird, lernen Kinder zuzuhören, aufmerksam zu sein
und die Grundstruktur von Sprache zu entschlüsseln.“ Spinnen erzählte aber auch
von seinen Erfahrungen als Autor: „Beim Schreiben von Kinder- und
Jugendliteratur kann man viele Fehler machen. Der Versuchung, Bücher von oben
herab mit pädagogischem Impetus zu schreiben, sollte man widerstehen.“
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