Marc-Renier

Marc-Renier ist ein belgischer Autor und Zeichner, der 1958 in Köln geboren wurde. Ausgebildet in St. Luc in Lüttich, begann er 1982 Comics zu zeichnen und veröffentlichte sie in Zeitschriften wie Tintin und Super Tintin. Er schuf 1981 mit dem Szenarist Giroud den Charakter Jacksonund veröffentlichte mit Dewamme „La Nuit des Frelons“. 1990 gab er sein Debut in der Zeitschrift Vécu, wo er nach einem Drehbuch von Patrick Cothias und Goué-Dard die Serie „Le temps des Comédiens“ entwarf. In Zusammenarbeit mit Rodolphe illustriert er den ersten Band von „Melmoth“, dann beteiligt er sich an „Corentin“ von Paul Cuvelier. Er arbeitet regelmäßig mit seinem Bruder, bekannt als Warnauts, vor allem für „Ombres et Désirs“ und „Là où les Anges meurent“. Mit Patrick Cothias zeichnet er eine neue Serie: „Masque de fer“. Die Serie „Black Hills“ über den amerikanischen Westen im Jahr 1890 sollte man sich nicht entgehen lassen. 2017 erscheint anlässlich des 100. Todestages von Gustav Klimt im Jahr 2018 das Album „Klimt: Judith et Holoferne“ in Zusammenarbeit mit Jean-Luc Cornette.

„Klimt: Judith und Holoferne“: 1907. Gustav Klimt begibt sich in das Haus der Familie Bloch-Bauer. Das Wiener Mittelstandspaar und der Maler verbindet eine tiefe Freundschaft. Sechs Jahre zuvor war Klimts Gemälde „Die Medizin“ zum Skandal geworden. Adele und Ferdinand Bloch-Bauer gehörten zu den Einzigen, die sein Genie erkannten. Nachdem sie sein Atelier besucht und seinen Alltag kennengelernt hatten, waren sie allmählich Freunde geworden. Heute bittet ihn Ferdinand um ein Porträt seiner Frau. Geschmeichelt und dankbar zugleich verspricht Klimt, sie mit Gold zu bedecken… im wahrsten Sinne des Wortes.

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