Karin Almasy

Geb. 1985 in Klagenfurt. Historikerin, Übersetzerin und Translationswissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die slowenisch-deutschen Wechselbeziehungen, die slowenische Sprachentwicklung, Nationalisierungsprozesse und Translationsgeschichte. Von 2014 bis 2016 war sie Universitätsassistentin am Institut für Theoretische und Angewandte Translations-wissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz; aktuell ist sie dort Lektorin sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des FWF-Projekts „Postcar-ding Nation, Language, and Identities. Lower Styria on Picture Postcards (1885–1920)“ am Institut für Slawistik. Sie ist Autorin von Wie aus Marburgern „Slowenen“ und „Deutsche“ wurden. Ein Beispiel zur beginnenden nationalen Differenzierung in Zentraleuropa zwischen 1848 und 1861, Graz 2014; und Kanon und nationale Konsolidierung. Übersetzungen und ideologische Steuerung in slowenischen Schullesebüchern (1848–1918), Wien/Köln/Weimar 2018.

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