Claudia Lasaroff

Als Kind gab es für sie nur einen Wunsch: sie wollte Schriftstellerin werden. Das ist natürlich kein Beruf. Man muss etwas Ordentliches lernen. Künstlersein war irgendwie nicht gesellschaftsfähig. Sie versuchte, sich anzupassen, lernte einen Beruf, studierte Literatur, war Selbstversorger…

Vieles hat sie probiert und wieder fallen gelassen. Die Rebellion gegen das, was man erwartete und der Traum waren stärker. Da nützte es auch nichts, hunderte von Büchern zu lesen. Das waren Fluchten in die Welt anderer. Sie erfüllten nicht den Drang, eigene Geschichten zu erzählen.

Ihre Kreativität zu leben begann sie erst, nachdem sie zu ihrem jetzigen Mann in die Schweiz gezogen war. Zunächst gestaltete sie Reliefs und malte Bilder, bis ihr Mann sie ermutigte, endlich ihr erstes Buch zu schreiben.

Und so entstand „Quirli“, der sich genau wie sie aus dem scheinbar vorherbestimmten Leben befreit, um in seine wirkliche Heimat zu finden. Inzwischen hat sich Quirli an seinem neuen Ort eingelebt und ist bereit für neue Abenteuer, die im zweiten Band erzählt werden.

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