Abendveranstaltungen am Donnerstag, den 7. November in Wiener Locations

News | 31. Oktober 2019

Die BUCH WIEN 19 bringt am Donnerstag, Freitag und Samstag Abend hochkarätige literarische Veranstaltungen direkt in die Stadt. In über 20 Institutionen können Sie internationale AutorInnen mit Ihren Neuerscheinungen begegnen, und das vielerorts bei freiem Eintritt. Mit dabei sind Mareike Nieberding, Norbert Gstrein, Eugen Ruge (Am Foto), Simon Strauß, Veit Heinichen, Benjamin Balint und Teresa Präauer (Event in English!), Nora Bossong, Martin Walker, Armin Nassehi, Juri Andruchowytsch, Drago Jancar, Dirk Stermann, Damir Karakas, Nikoletta Kiss, Tomer Gardi, Saskia Luka und vielen mehr. Hier finden Sie eine Auswahl an Abendveranstaltungen am Donnerstag, den 7. November. 

Eugen Ruge liest um 19.00 Uhr im TAG – Theater an der Gumpendorferstraße aus seinem Roman Metropol. Moskau, 1936. Die deutsche Kommunistin Charlotte ist der Verfolgung durch die Nazis entkommen. In der Sowjetunion verstrickt sich die Komintern-Agentin in die mörderischen Exzesse der Stalinschen Säuberungen. Acht Jahre nach dem Erfolg seines Romans „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ kehrt Eugen Ruge wieder zurück zur Geschichte seiner Familie: Die deutsche Agentin mit dem Decknamen „Lotte Germaine“ war seine Großmutter.
Eintritt frei, hier geht es zur Reservierung.

Veit Heinich / Borderless am 7. November um 19.00 Uhr im Café Schopenhauer 
Krimifans aufgepasst! Heinichens neue Kommissarin ermittelt in einem Fall, der alle Grenzen sprengt. Brillant recher- chiert und hochspannend erzählt der in Triest lebende Autor von den Verstrickungen des internationalen Verbrechens mit der Politik. Commissaria Xenia Zannier will sich an den Mördern ihres Bruders rächen. Ihr Hass gilt der skrupellosen Senatorin Romana Castelli de Poltieri, deren korruptes Netzwerk sich von Grado bis nach München erstreckt.
Eintritt frei, hier geht es zur Reservierung.

Event in English! Benjamin Balint und Theresa Präauer lesen um 19.00 Uhr in der Hauptbücherei am Urban Loritzplatz 
Wem gehört Franz Kafka? Ist der Prager ein deutschsprachiger, also deutscher Autor? Wo ist sein Erbe besser aufgehoben? In Israel? Oder in jenem Land, in dessen Namen Kafkas Familie einst ausgelöscht wurde? Der US-amerikanische Journalist Benjamin Balint erzählt in „Kafkas letzter Prozess“ die filmreife Geschichte um Kafkas Nachlass.
Teresa Präauer beobachtet in „Tier werden“ Stationen des Übergangs, der Verwandlung, des Aus-der-Art-Schlagens. Die Autorin geht in konkreten Bildbetrachtungen und philosophischen Überlegungen einer Sammlung von zotteligen Figuren – allen und allem was Haare hat – nach.
Im Dialog sprechen Teresa Präauer und Benjamin Balint über Kafka, Verwandlung und ihren Schreib-Prozess.
Eintritt frei!

Weitere AutorInnen, die am Donnerstag Ihre Neuerscheinungen vorstellen: 

Armin Nassehi (Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog)
Aleš Šteger (Österreichische Gesellschaft für Literatur)
Juri Andruchowytsch (Bank Austria Kunstforum Wien)
Drago Jančar (Alte Schmiede)
Damir Karakaš (Literaturhaus Wien)
Josef Winkler (Café Museum)

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